„Durch die Therapie konnte er sich mit acht Monaten drehen …" Sie hatte ihr Kind über mehrere Wochen dreimal täglich nach VOJTA behandelt.

Václav Vojta, ein Prager Neurologe, hatte Mitte des vergangenen Jahrhunderts entdeckt, dass man genetisch angelegte, angeborene Bewegungsmuster durch systematische physiotherapeutische Stimulation auslösen und gezielt zur Behandlung von Bewegungsstörungen verwenden kann.

Zunächst wurde die Methode vor allen Dingen als diagnostisches und therapeutisches Verfahren bei bewegungsgestörten  Säuglingen und Kleinkindern bekannt. In den darauffolgenden Jahrzehnten erfuhr sie internationale Verbreitung. Sie gilt heute als ein wirksames Prinzip effektiver Kinderbehandlung.

Inzwischen wird die Vojta-Therapie auch bei Erwachsenen mit neurologischen Störungen – z.B. Multiple Sklerose, Schlaganfall, Parkinsonsyndrom, Erkrankungen und Verletzungen von Rückenmark und  peripherer Nerven - sowie funktionellen Störungen des Bewegungsapparates, ausgehend von Wirbelsäule, den Gelenken und der Muskulatur, mit großem Erfolg angewendet.  

Da die Vojta-Therapie eine nachhaltige Verbesserung der posturalen Steuerung  der Patienten bewirkt, schafft sie als „Basistherapie“ für andere Behandlungsmethoden – zum Beispiel in der Logo- und Ergotherapie, Laufbandtraining, Galileo-Methode – Voraussetzungen, die deren Ergebnisse verbessern können. Vojta-Therapeuten sind sorgfältig ausgebildete Spezialisten mit hohem Qualitätsbewusstsein, die ihre Patienten in allen physiotherapeutischen Fragen gut behandeln und beraten.