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Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft
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In Deutschland eröffnete der DMSG-Bundesverband im Rahmen eines Wettbewerbs mit öffentlichem Voting jedem die Möglichkeit mitzubestimmen, unter welchem Motto die Aktionen und Veranstaltungen rund um diesen ganz besonderen Tag starten werden: "unheilbar optimistisch" lautet das Ergebnis.

Aufgrund der positiven Resonanz im letzten Jahr hat der Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) zum zweiten Mal einen Wettbewerb ausgeschrieben, um Motto und Plakatmotiv für den Welt MS Tag 2018 zu ermitteln. Unter dem, von der Multiple Sclerosis International Federation (MSIF) vorgegebenen, internationalen Leitmotiv „Forschung“ galt es, das passendste Motto und Plakatmotiv zu entwickeln. Mit Erfolg: Die Vielfalt und Kreativität der Entwürfe waren beeindruckend.

Eine umso größere Herausforderung war es für die prominent besetzte Jury, aus den zahlreichen Einsendungen die überzeugendsten drei Entwürfe auszuwählen. Denn in diesem Jahr hatten erstmals die Besucher auf www.dmsg.de und Facebook das letzte Wort. Sie trafen eine klare Entscheidung: Der Vorschlag von Antje Gerber (48) und Ludger Unterstell (54), "unheilbar optimistisch", machte mit insgesamt 60 Prozent der Stimmen das Rennen. Auf Facebook entschieden sich sogar knapp 85 Prozent für dieses Motto und seine plakative Umsetzung.

Unheilbar erkrankt und dennoch optimistisch

Diesen scheinbaren Widerspruch nehmen Antje Gerber, seit 8 Jahren an MS erkrankt, und Ludger Unterstell, MS-Diagnose kam 1997, als Ansporn, um alle MS-Erkrankten und auch deren Angehörige dazu aufzurufen, niemals aufzugeben. Mit einer unheilbaren Erkrankung optimistisch in die Zukunft zu sehen und nicht die Hoffnung zu verlieren, sondern die Fortschritte in der MS-Forschung als Licht am Horizont zu betrachten und darauf zu vertrauen, dass eines Tages aus unheilbar ein heilbar wird, darauf zielt ihr Motto "unheilbar optimistisch" ab.

Die Gewinner aus Schwerte in Nordrhein-Westfalen sind zwei von ca. 240.000 MS-Erkrankten in Deutschland, die tagtäglich erleben, wie die Erkrankung ihren Alltag einschränkt. Doch sie haben gelernt, das Beste daraus zu machen und sich gegenseitig zu stärken. Kennengelernt haben sich die beiden in der DMSG-Kontaktgruppe Schwerte, die den passenden Namen „Trotzdem“ trägt.

Gemeinsam stärker als MS

Die DMSG will aufklären, Vorurteile ausräumen sowie Verständnis und Unterstützung generieren. Sie setzt sich mit allen Mitteln dafür ein, dass Lebensqualität mit MS kein Widerspruch ist und die Forschung auf dem Gebiet der MS weiter voranschreitet.

Die aus dem Motto entwickelten Informationsmaterialien –Plakat, Postkarten, Flyer - transportieren die Botschaft: Noch ist Multiple Sklerose nicht heilbar, aber gemeinsam können wir es schaffen, die Forschung weiter voranzutreiben mit dem Ziel: Eine Welt ohne MS! Wir geben nicht auf! Darauf gilt es, in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen und weitere Unterstützer zu gewinnen.

Aktiv am Leben teilnehmen - mit MS

Mit der Diagnose Multiple Sklerose gerät das Leben aus dem Gleichgewicht. Wie geht es weiter? Entscheidend ist, dass sich der MS-Erkrankte wieder als Regisseur seines Lebens sieht. Auch mit MS können Lebenspläne verwirklicht werden.

Im Rahmen des Welt MS Tages wird der DMSG-Bundesverband über Fortschritte in der Behandlung der MS berichten und aussichtsreiche Forschungsansätze vorstellen.

Der letzte Mittwoch im Mai hat seit zehn Jahren einen Namen: Welt MS Tag. Unter dem Motto „unheilbar optimistisch“ finden rund um den 30. Mai 2018 bundesweit zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen statt, die auf die Belange MS-Erkrankter aufmerksam machen. Infos unter www.dmsg.de