Das von Forschern der Universität Nancy entwickelte Konzept überzeugt durch eine bis zu 50-fach höhere Bioverfügbarkeit der wichtigen Omega-3-Fettsäuren gegenüber den übrigen Fischöl-Produkten. Hierdurch kommen die wichtigen Bausteine des Gehirns auch dort an, wo sie gebraucht werden.“

Aktuelle Studien zeigen, dass ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren das Gehirn schneller altern lässt und ein Grund für den Verlust der Gedächtnis- und Denkfähigkeit zu sein scheint. Wir sprachen mit dem Zellbiologen Dr. Karlheinz Tovar. Er beschäftigt sich seit mehr als 25 Jahren mit der Bedeutung der Fettsäuren für unseren Körper und entwickelt bei der Megamaris GmbH Konzepte und deren Umsetzung für funktionelle Lebensmittelzutaten.

Er forschte jahrelang für große Lebensmittel- und Pharmafirmen über Grundlagen neurologischer Erkrankungen und Möglichkeiten für deren Behandlung. 2001 erhielt er für die von ihm entwickelten Tiermodelle für Arzneimittelforschung den begehrten Philip Morris Forschungspreis.

Für den Aufbau unseres Gehirnes benötigen wir die Omega-3-Form DHA. Sie bildet eingebunden in eine sogenannte Phospholipidstruktur die Zellwand unserer Gehirnzellen und sorgt für Stabilität und flüssige Signalübertragung. Kommt es zu einer Unterversorgung an DHA, sind die Zellstrukturen viel anfälliger gegen degenerative Prozesse.

Können Omega-3 wirklich Demenz verhindern?

Das ist vielleicht etwas zu positiv formuliert, aber bestimmte Omega-3 können in der Tat unser Gehirn deutlich widerstandsfähiger machen gegen Abbauprozesse. Dafür gibt es inzwischen sehr viele wissenschaftliche Belege.

Bedeutet das, es gibt Unterschiede zwischen den Omega-3-Angeboten?

In der Tat gibt es ganz gewaltige Unterschiede.

Was ist dann die beste Omega-3-Quelle für unser Gehirn?

Ganz eindeutig Fisch, denn nur hier finden wir die optimale Komplexstruktur. Aber er sollte so zubereitet oder verarbeitet sein, dass die natürliche Struktur erhalten bleibt. Das ist leider bei herkömmlichem Fischöl nicht der Fall. Durch die hierbei angewandten Herstellungs- und Isolierungsverfahren werden wichtige Strukturen zerstört, sodass die Omega-3 nicht mehr als Zellbausteine erkannt und genutzt werden.

Neben schonend zubereitetem Kaltwasserfisch, wie Lachs, Makrele, Hering, halte ich einen aus Frankreich stammenden Lachsextrakt (in Deutschland unter dem Namen OMEGA iQ von der Firma FORUM VITA erhältlich) für eine ideale Quelle zur Versorgung mit diesen zentralen Gehirnbausteinen.

In Zellstudien konnte gezeigt werden, dass die darin enthaltene Omega-3-DHA etwa 50-mal besser aufgenommen und in die Zellstrukturen eingebaut wird als bei herkömmlichem Fischöl. Dadurch genügen schon relativ kleine Mengen, um eine gute Versorgung zu gewährleisten.

Sie glauben also an die Kraft von Omega-3 für unser Gehirn?

Ich bin fest davon überzeugt und handele auch entsprechend.